Die Новая Газета (Neue Zeitung) berichtet vom fortdauernden Wassermangel auf der Krim, der sich vor allem im Norden der russisch besetzten ukrainischen Halbinsel verheerend auswirkt. Da sich die Besatzungsmacht weigert, für das aus aus der Festlandsukraine per Kanal gelieferte Wasser zu zahlen, wurde der Wasserzufluß abgesperrt. Seitdem nimmt die Versalzung des Krim-Nordens zu und die Möglichkeiten für landwirtschaftliche und industrielle Produktion ab. In einigen Orten ist bereits das aus dem Wasserhahn kommende "Trinkwasser" salzig. Die Reaktionen von Vertretern der Besatzungsmacht schwankt zwischen Leugnung des Problems und Plänen, die Bevölkerung der Nordkrim auszusiedeln.
Новая Газета 08.03.2017
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Mittwoch, 8. März 2017
Mittwoch, 8. Juli 2015
Okkupierte Krim: Finanzdefizit
Die russische Besatzungsverwaltung der Krim hat beschlossen, beim Finanzministerium der Russischen Föderation einen Kassenkredit in Höhe von 3,45 Milliarden Rubel zur Deckung des Haushaltsdefizits aufzunehmen. Die Rückzahlung soll, so die offizielle Mitteilung der Kreml-Propagandaagentur TASS, aus den im Herbst fälligen Zuweisungen aus Moskau erfolgen. Das alles erfolgt vor dem Hintergrund eines sowieso bereits geplanten Haushaltsdefizits in Höhe von 16,4 Milliarden Rubel für 2015. - Natürlich wird es keine Rückzahlung geben, da die Überweisungen vom Herbst für die dann fälligen Ausgaben benötigt werden.
Nachricht auf TASS 08.07.2015 und auf Echo Moskwy 08.07.0215
Nachricht auf TASS 08.07.2015 und auf Echo Moskwy 08.07.0215
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