Daß linke und rechte Parteien wie die Linke, die SPD und die AfD offen und nachdrücklich putinistische Positionen vertreten, ist längst trauriger Alltag geworden. Daß diese Positionen jetzt aber auch in der politischen Mitte ganz offen artikuliert werden, erschreckt doch. Wolfgang Kubicki, immerhin stellvertretender Vorsitzender der FDP, hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Aufhebung der gegen die Kriegsführung Rußlands in der Ukraine gerichteten Sanktionen gefordert, denn man müsse über gemeinsame Interessen reden. Die politische Klasse dieses Landes scheint flächendeckend bereit zu sein, sich zu prostituieren, solange der Preis nur hoch genug ist.
Berliner Zeitung, 22.01.2018, S. 4*.
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Dienstag, 30. Januar 2018
Mittwoch, 27. Dezember 2017
Deutsche Deppen: Jakob Augstein
Jakob Augstein: Rußland-Bild des Westens. Putin, die Waldhexe
In einem Artikel auf Spiegel online erklärt Jakob Augstein (SPD), Zeitungsherausgeber mit linksextremistischen und antisemitischen Tendenzen, daß die deutsche Öffentlichkeit Rußland und die USA mit zweierlei Maß messen würden. Damit hat er natürlich recht: Seit einem Jahr schießen die deutschen Medien ununterbrochen aus vollen Rohren auf Trump, während Putin nur ab und zu feigenblattmäßig erwähnt wird. Augstein aber sieht das ganz anders. Für einen linken Propagandisten wie ihn sind auch diese wenigen Erwähnungen noch zu viel und gibt es nur einen wirklichen Feind: die USA. Nach dieser Logik bleibt für Putin nur eine Rolle: die als Verbündeter. - Traurig ist, daß der Spiegel solch unverblümten Putinisten ein Forum bietet.
Spiegel online 25.10.2017
Spiegel online 25.10.2017
Mittwoch, 2. August 2017
Deutsche Deppen: Ost-West-Gesellschaft
Zu den entschiedensten Putinisten in Deutschland gehören die Aktivisten des Vereins West-Ost Gesellschaft Baden-Württemberg (verwendet auch das Pseudonym "Rußlandbrücke"). Sie verbreiten nicht nur vorbehaltlos die abstoßendsten Lügen des Putin-Regimes weiter, sondern scheuen sich nicht einmal, demonstrativ die Sanktionen der EU hinsichtlich der okkupierten Krim zu brechen, wodurch sie sich jetzt ein Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zugezogen haben. (Und so weit muß man die in Richtung Rußland blinde deutsche Justiz erst einmal bringen.) Vorsitzender des Vereins ist der linke Politiker und ehemalige Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss (früher SPD, dann Piraten).
Internetseite des Vereins
Internetseite des Vereins
Mittwoch, 11. Januar 2017
Deutsche Deppen: Der Spiegel
Unabhängig davon, wie aggressiv, rücksichtslos und menschenverachtend das Putin-Regime im eigenen Land und in anderen Staaten agiert - von den deutschen Medien wird es weiterhin mehrheitlich verteidigt und unterstützt. Ein gutes Beispiel ist das letzte Heft des Jahres 2016 von "Spiegel Geschichte", das den Titel "Russland" trägt und unter diesem Titel - wen wundert es? - auch die Ukraine abhandelt. Auf welche Weise der Autor, der Putinist Uwe Klußmann, dabei im besten Kreml-Stil fälscht und manipuliert, deckt die Internetseite stopfake.de in einer ausführlichen Analyse vom 18.12.2016 auf: http://stopfake.de/spiegel-heft-russlandgeschichte/.
Dienstag, 23. Februar 2016
Deutsche Deppen: Berliner Zeitung
Die Berliner Zeitung wird ihrem Ruf als gute Stütze des Putin-Regimes in Deutschland erneut voll gerecht. In der Ausgabe vom 23.02.2016 schreibt sie ganz oben auf Seite 3 in einer Reportage aus dem lettischen Daugavpils über die Bedrohung, die Rußland für Lettland darstellt: "Die russischsprachige Bevölkerungsgruppe gibt es hier schon länger als den lettischen Staat." Typische Putin-Propaganda: Fakten so auszuwählen und zu plazieren, daß sie den Interessen des russischen Regimes nutzen. Im Text ist dann noch von "Kriegserklärung gegen ein Fünftel der eigenen Bevölkerung" die Rede. Interessant wäre doch, ob die Berliner Zeitung genauso drucken würde: "Die deutschsprachige Bevölkerungsgruppe gab es 1938 im Sudetengebiet schon länger als den tschechoslowakischen Staat."
Dienstag, 29. Dezember 2015
Deutsche Deppen: Putins Brigaden
Putins Terrorpolitik nach außen und nach innen ist nur möglich, weil der Westen schwach bis gar nicht auf die Verbrechen des Putin-Regimes reagiert. Das Versagen des Westens hat verschiedene Gründe. Einer dieser Gründe ist darin zu sehen, daß Putin eine Reihe wichtiger westlicher Organisationen zu Platzhaltern seiner Interessen im Westen machen konnte. An dieser Stelle werden diese Organisationen aufgelistet, wann immer sie ihre Positionen deutlich machen.
- Ost-Ausschuß der Deutschen Wirtschaft: lobbyiert massiv gegen die ohnehin nur schwachen westlichen Sanktionen gegen Rußland und für eine "Normalisierung" des Verhältnisses zu Rußland (siehe u. a. Stellungnahme des Vorsitzenden Eckhard Cordes vom 17.12.2015).
- Deutsch-russisches Forum e. V.: extrem Putin-treue Lobby-Organisation unter der Leitung des Putinisten Matthias Platzeck, zu den Mitgliedern gehören bekennende Putinisten wie Gabriele Krone-Schmalz.
- Die Linke: Putin hat ausgezeichnete Kontakte zu verschiedenen politischen Parteien in Deutschland, zur SPD ebenso wie zur NPD. Keine von ihnen aber vertritt so offen, direkt und massiv Putin-Interessen wie die Linke.
- Deutscher Bauernverband: CDU-dominierte Lobby-Organisation, die sich massiv für die Aufhebung der gegen Rußland verhängten Sanktionen einsetzt. Für diesen Verband und seinen Präsidenten Joachim Rukwied zählt ausschließlich Geld, Werte sind irrelevant - ein idealer Geschäftspartner für das Putin-Regime.
Mittwoch, 3. Juni 2015
Deutsche Deppen: Clemens Verenkotte
Auf tagesschau.de schreibt Clemens Verenkotte: "Syrien, Irak, der Kampf gegen die Terrormiliz IS oder die Ukraine - alles Themen, die beim G7-Treffen auf der Agenda stehen. Und alles Themen, für die es kaum eine Lösung ohne Russland geben kann." Eine Aussage, die, direkt gesprochen, von der Abwesenheit jeglichen Sinns und Verstands zeugt. Wie soll Rußland unter dem Verbrecherregime Putin, das jedes Recht und jedes Gesetz bricht, im Innern wie im Äußern, zu einer sinnvollen und internationalen Normen entsprechenden Lösung der genannten Probleme beitragen? Wenn wir davon ausgehen, daß Verenkotte nicht im Sold des Kremls steht, so bleibt nur die Diagnose, daß der Journalist und Historiker nicht die geringste Ahnung hat, mit wem er es in Rußland zu tun hat, daß sein Texte und seine Analyse ein weiteres Beispiel der in Deutschland verbreiteten gefährlichen Dummheit und Ignoranz sind, die in so weiten Kreisen der deutschen Medien, Politiker und Unternehmer zu finden ist. Es spricht doch auch niemand mit der NPD über das Problem des Antisemitismus. Deutschland sollte sich an die alte Regel erinnern: Mit Terroristen wird nicht verhandelt.
Clemens Verenkotte: G7 suchen Lösungen ohne Putin. tagesschau.de, 03.06.2015
Clemens Verenkotte: G7 suchen Lösungen ohne Putin. tagesschau.de, 03.06.2015
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